Kirchenentwicklung 2030

 
Welche Rolle kann Jugend in Kirchenentwicklung 2030 spielen? Wie kommt der junge Mensch in der Kirche auch im Jahr 2030 noch vor? Welche Strukturen können für kirchliche Jugendarbeit in 2030 hilfreich sein? Wie können junge Menschen weiterhin oder auch erstmals eine Heimat in Kirche finden? Diese Fragen sind aus Sicht der Abteilung Jugendpastoral und der katholischen Jugendverbände zentrale Punkte, die im Prozess Kirchenentwicklung 2030 geklärt werden müssen. Denn nur mit der Jugend kann Kirche wirklich zukunftsfähig sein.
 
Auf dieser Unterwebsite sammeln wir zentrale Dokumente zum Thema Jugendpastoral und KE2030 und informieren über anstehende Termine zum Thema.
 
Bei Fragen und Gesprächsbedarf ist BDKJ-Diözesanleiterin Marie-Christine Meier erster Ansprechpartnerin für die Jugendpastoral.
 

MATERIALIEN

Diese Materialien können auf allen Ebenen dabei helfen, Perspektiven für die Jugendpastoral 2030 zu entwickeln.
 
Aus der Abteilung Jugendpastoral:
 
Zu den neuen Leitlinien Jugendpastoral DBK
Aus der Erzdiözese
 

Was könnt ihr tun?

 
Damit Menschen, die in unterschiedlichen Zusammenhängen und Intensitäten in den Prozess Kirchenentwicklung 2030 involviert sind, eine Orientierung haben, was aus Sicht der Abteilung Jugendpastoral gerade wichtige Schritt sein könnten, veröffentlichen wir hier eine Liste mit möglichen Schwerpunkten und Handlungsschritten. Die Liste soll Orientierung geben. Die Wichtigkeit der einzelnen Punkte kann je nach Prozessstand und Arbeitsfeld variieren.
Was könnt ihr tun?
  • Setzt euch mit dem Prozess 2030 und wie er in euren Arbeitsbereichen vorkommt auseinander.
  • Bringt euch und eure Erfahrung mit Blick auf junge Menschen und den Dienst der Kirche an ihnen in den Prozess ein.
  • Das Formular zum Thema Jugend in den lokalen Projekten ausfüllen.
  • Meldet euch, falls ihr feststellt, dass Jugend gar nirgends berücksichtigt oder sogar abgelehnt wird.
  • Den Blick über den Tellerrand wagen und euer Expert*innenwissen durch Impulse von (möglichen) Kooperationspartner*innen erweitern.
  • Mit Blick auf euer Arbeitsfeld auflisten, wo aus eurer Sicht Orte sind, an denen kirchliche Jugendarbeit zukünftig auch stattfinden kann.
  • In euren Bezügen im Prozess KE 2030 rausfinden, wer noch für das Thema Jugend brennt und euch mit diesen Personen und möglichen weiteren Expert*innen vernetzen.
  • Bestehende Ressourcen (Papiere, Formate, Coachingangebot…) nutzen.
  • Wichtige Entscheidungen, die ihr bspw. in lokalen Projekten (= spätere Pfarrei neu) mitbekommt, an Claudius Dufner rückmelden, damit wir die Entwicklungen im Blick haben und euch ggf. vernetzen können.
  • An der Aktuellen Stunde teilnehmen.
 
  

KONTAKT

BDKJ-Diözesanleiterin
 

FAQ - Häufige Fragen

 

  • Transparenz schaffen und Einblick geben in die aktuellen Entwicklungen des jeweiligen lokalen Projekts (muss kein extra Angebot sein, sondern kann Info bei gesetzter Veranstaltung/ Begegnung sein, je nach Bedarf)
  • Fragen/ Anliegen/ Aufgaben, die an mich als Expert*in für Jugend gehen mit jungen Menschen (ebenfalls Expert*innen) beraten, dazu evtl. Stammtisch/Berater*innenstab gründen oder auch bei gesetzter Veranstaltung/ Begegnung abfragen
  • Jungen Menschen die Möglichkeit geben, bei Sitzungen zu 2030 dabei zu sein, erstmal ohne konkretes Mandat nur mit dem Auftrag danach aufzuzeigen, was verstanden wurde, welche Chancen und Herausforderungen gesehen werden, was man wie besser machen könnte
  • Methodenheft Jugendforum nutzen um Erkenntnisse für Pfarrei neu zu gewinnen und einzubringen
  • Kurse und weitere geplante Veranstaltungen/Begegnungen nutzen um Ergebnisse für Pfarrei neu zu generieren und einspielen zu können
 

Du musst hier nichts neu erfinden, sondern kannst dich auf das Material der Abteilung Jugendpastoral und auf die verschiedenen Beschlüsse der Jugendverbände besinnen und diese Inhalte einbringen

Auszüge aus unserem Material:

Ergebnisse aus dem Jugendforum:
  • Jungen Menschen weiterhin Gemeinschaft, Heimat und Geborgenheit bieten. à Räumlichkeiten, personales Angebot, Wertschätzung für junge Menschen in Pfarrei neu schaffen
  • mehr Toleranz/Offenheit, insbesondere im Hinblick auf (Homo)Sexualität Akzeptanz von Individualität des Glaubens Keine Diskriminierung durch die Kirche à Stellungnahme als Pfarrei neu zu diesen Themen gemeinsam mit jungen Menschen entwickeln
  • Kirche ist ein Ort, der für Glauben und Gebet gut ist. Glaube macht jungen Menschen Hoffnung.    jugendgemäße spirituelle Angebote mit Erfahrungswissen der Jugendpastoral in Pfarrei neu implementieren
  • Eine Kirche, die junge Menschen erreichen will, muss in ihrer Ästhetik, ihren Strukturen, ihrer Kommunikation und ihrem Gesellschaftsbild auf der Höhe der Zeit sein. à Digitalisierung, zielgruppenorientierte Kommunikation in Pfarrei neu ermöglichen
  • Kirche ist für junge Menschen gut für neue Erfahrungen, Angebote & Spaß. à Pfarrei neu darf junge Menschen nicht mit Leistungserwartung begegnen
  • Kirche muss Räume schaffen, in denen junge Menschen weder Macht noch Egoismus und Gier ausgesetzt sind. Machstrukturen in Kirche und Gesellschaft aufbrechen, um Egoismus und Machtmissbrauch zu minimieren. à Pfarrei neu muss Schiedsstellen, Ansprechpersonen und transparente, (demokratische) Strukturen einrichten, die Machtpositionen überwachen
  • Es braucht hauptamtliches Personal in Pfarrei neu und auf Vernetzungsebenen, um zum einen direkt mit jungen Menschen im Nahraum arbeiten zu können und zum anderen um Vernetzung, Einarbeitung und Vergemeinschaftung auf überpfarreilicher Ebene zu ermöglichen
 
Positionen der Jugend(verbands)arbeit :
  • Segen für Alle
  • Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche in allen Diensten und Ämtern
  • Wählbarkeitsvoraussetzungen: Ämter sollen nicht an Konfession gebunden sein, katholisch kann auch weiter als über Konfession definiert sein
  • Nachhaltigkeit und Bewahrung der Schöpfung
 

Chancen
  • Da wir uns in der Jugendpastoral im Tagesgeschäft mit Wandel/Veränderung/Anpassung beschäftigen können wir diese Erkenntnisse nicht nur in unseren Bereich sondern in den Gesamtprozess 2030 einbringen
     
  • Es tut sich was, die Kirche im Erzbistum Freiburg stellt sich auf!
     
  • Wir nutzen den Prozess und steuern unser Know-How bei um auch in Zukunft Jugendpastoral zu ermöglichen
     
Risiken
  • Wir investieren Zeit und Nerven für Konzepte bspw. die evtl. nachher nicht genutzt werden
  • Wir motivieren für einen Prozess der dann am Ende doch nichts verbessert
 

INFOS

Grundlegende Infos zu Kirchenentwicklung 2030 gibt es auf der Website des Projekts.
Personen aus der Jugendpastoral, die im Prozess involviert sind und individuelle Beratung und Coaching benötigen, können sich an Marie-Christine Meier wenden.
 
 

TERMINE

Aktuelle Stunde
Um regelmäßig auf die Kirchenentwicklung 2030 zu blicken, sich gegenseitig auszutauschen, wie der Stand der Dinge ist, und auch die Möglichkeit zu haben, sich gegenseitig zu beraten und voneinander zu lernen, bieten wir monatlich eine aktuelle Stunde via Zoom an. Die Termine finden nur statt, wenn sich bis fünf Tage vor dem jeweiligen Termin mindestens vier Personen angemeldet haben.

Anmeldungen sind unter www.kja-freiburg.de/as2030 möglich.
 
Anstehende Termine
  • Mittwoch, 13. November 2024, 19 Uhr
  • Donnerstag, 12. Dezember 2024, 19 Uhr
  • Dienstag, 21. Januar 2025, 19 Uhr