Der Anti-Bias-Ansatz geht von einer gesellschaftlichen Schieflage aus, in der Menschen aufgrund von tatsächlichen oder ihnen zugeschriebenen Merkmalen in Gruppen eingeteilt werden. Es findet entweder eine positive Zuschreibung statt, was Privilegien mit sich bringt oder die Bewertung fällt negativ aus, was Nachteile zur Folge hat.
Das Wort „bias“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Einseitigkeit“ oder „Voreingenommenheit“.
Anti-Bias will die gesellschaftliche Schieflage ins Gleichgewicht bringen und dazu Vorurteilsbildung bewusstmachen, Diversitätskompetenz stärken und Diskriminierung abbauen.